Nikon COOLPIX S6900 kompakte Reisekamera mit Klappdisplay und WiFi

Nikon COOLPIX S6900 kompakte Reisekamera mit Klappdisplay und WiFi

Bei der neuen S6900 packt der Hersteller Nikon so ziemlich alles in die Kamera, was derzeit möglich ist und hat somit ein Modell am Markt, das in der Preisklasse exzellent aufgestellt ist. Zwar arbeitet die kleine Digitalkamera auch wie die meisten Konkurrenten mit einem herkömmlichen 16 Megapixel Bildsensor, der keine deutlich besseren Aufnahmen schießt aber dennoch ist sie hier etwas Besonders.

Schwenkdisplay, Touchscreen und NFC Chip

Nikon möchte sich offenbar mit der Kamera vom Einheitsbrei der günstigen Modelle abheben und stattet das Gerät nicht nur mit einem Klappdisplay aus, sondern der Nutzer kann den Bildschirm auch zur Seite schwenken und somit auch um 180° drehen. Dies ist nicht nur hilfreich wenn man Selfies schießen möchte, sondern auch bei der Videoaufnahme oder wenn der Nutzer in Bodennähe filmen möchte.

Nikon COOLPIX S6900

Nur wenige Kompaktkameras dieser Preisklasse besitzen in der Tat einen schwenkbaren Bildschirm, sodass dieses Feature sicherlich ein Alleinstellungsmerkmal ist. Auch das kabellose Verbinden der Nikon ist mit einem Smartphone per NFC möglich und somit deutlich einfacher als das Einrichten einer WLAN Verbindung. Selbstverständlich kann der Nutzer bei der S6900 auch mittels App die Kamera zumindest in ihren Grundfunktionen steuern. Dass dabei der Bildschirm berührungsempfindlich ist sei nicht unerwähnt, sodass bis auf einen Sucher sowie GPS Einheit alles mit an Bord ist.

Aufnahmen und Handling

Bei den Fotoaufnahmen zeigt sich die kleine Reisekamera bei genügend Licht von ihrer guten Seite und schießt durchaus gute Fotos mit sauberer Farbdarstellung. Natürlich kann sie aufgrund ihres kleinen Sensors nicht mit den Edel-Modellen des Segments mithalten aber im Vergleich zur Konkurrenz im selben Segment ist sie vielen anderen Modellen überlegen. Das macht sich auch bei den Full HD Videos bemerkbar, da sie diese mit 60 Bildern/Sekunde filmen kann und somit hier ebenfalls bessere Filme liefert als die große Masse.

Allerdings hat auch sie bei wenig Licht mit Bildrauschen zu kämpfen und ab einem ISO Wert von 400 kann man die Aufnahmen nicht mehr als gelungen werten. Ein nettes Gimmick ist auch der kleine Standfuß, den man ausklappen und somit mit dem Selbstauslöser oder via App Aufnahmen erzeugen kann. Die Bedienung der Kamera ist ebenfalls als einfach zu werten, da man schnell sich in die Menüs einarbeitet und auch Laien somit kein Problem mit dem Handling haben sollten. Der Preis ist zwar auch deutlich höher als bei der günstigen Konkurrenz aber bedankt man die sehr hochwertige Ausstattung, so ist dieser sicherlich angemessen.

Wer mehr Wert auf manuelle Einstellungen legt und dabei auch diverse Funktionen wie Schwenkdisplay oder ähnliches verzichten kann, der sollte sich die Kameras bis 200 Euro einmal genauer ansehen. Denn hier sind einige Modelle vertreten, deren Bildqualität höher ausfällt als bei der S9600 von Nikon. Dennoch ist die neue Nikon ein guter Allrounder für Nutzer, die gerne Automatiken verwenden und dabei Wert auf hohen Komfort legen.

Gesamtnote: 80% - gut
Bildqualität:
Funktionen:
Bedienung:
Preis/Leistung:
Geschwindigkeit:

Stärken und Schwächen

  •   gute Fotos bei Tageslicht
  •   sehr gute Full HD Videos
  •   NFC & WLAN
  •   Schwenkdisplay mit Touchscreen
  •   gute Bedienung
  •   mäßige Bilder bei Schwachlicht
  •   kein GPS
  •   Bildrauschen ab ISO 400

Technische Daten

Typ
Kompaktkamera
Auflösung
16 MP
Bildschirmgröße
3 Zoll
Zoom
12-fach
Videoauflösung
1920 x 1080 Pixel (Full HD)
Funktionen
optischer Bildstabilisator, WLAN, NFC

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