Nikon Coolpix S6400 mit Touchscreen und 12-fach Zoom

Im Vergleich mit insgesamt drei kompakten Einsteigerkameras ging die kleine und handliche Coolpix S6400 als Testsieger aus dem Rennen hervor und konnte u.a. die EX-ZR300 von Casio hinter sich lassen, die letztendlich auf Platz drei kam.

Natürlich darf man von derartigen günstigen Kameras nicht allzu viel erwarten aber dennoch schlug sich die Nikon recht ordentlich und konnte mit durchaus soliden Aufnahmen überzeugen. Durch ihre kompakten Maße und ihr geringes Gewicht ist sie reisetauglich und filmt dabei sogar Full HD Videos, die ebenfalls eine ordentliche Qualität an den Tag legten.

3 Zoll Touchdisplay und optischer Bildstabilisator

Zwar fehlen ihr manuelle Einstellungsmöglichkeiten aber der Hersteller hat hier gute Automatikprogramme integriert, die recht passable Ergebnisse lieferten. So war im Test das Rauschverhalten bis zu einer Lichtempfindlichkeit von ISO 800 vollkommen akzeptabel und auch die Verarbeitung der Nikon Coolpix S6400 bewegt sich auf hohem Niveau, sodass man hier von einer recht soliden Kamera ausgehen kann. Auch die Bedienung fällt an sich sehr leicht, da dies über das 3 Zoll (7,62 cm) große Touchscreen erfolgt, das aber leider etwas träge reagiert und damit die Handhabung unnötig erschwert.

Zusammenfassend lässt sich also festhalten, dass die Nikon ein alltagstaugliches Gerät ist, das bis auf die fehlen Einstellungen eine gute Ausstattung besitzt und dabei auf einen optischen Bildstabilisator sowie ein 12-fach Zoom zugreifen kann. Der Preis erscheint angemessen.